Waldkinderkrippe

31. Mai 2010

Die Idee
Zunächst war es nur eine Idee in den Köpfen der Vorstandsmitglieder des Vereins für Naturpädagogik Rotenburg e.V., das Betreuungsangebot über den Kindergarten hinaus um eine Krippe für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren zu erweitern.

Die Umsetzung
Schnell wurde jedoch deutlich, dass der Zeitpunkt zum Aufbau einer Krippe in Rotenburg genau der richtige war: Die Vertreter der Stadt, vor allem Frau Bellmann, Leiterin des Jugendamtes, nahmen die Idee gerne auf und sagten jegliche Unterstützung durch die Stadt zu. Auch die Räumlichkeiten waren schnell gefunden. Im Gegensatz zum Naturkindergarten, bei dem die Kinder den ganzen Vormittag draußen in der Natur verbringen, wollten die Verantwortlichen für die Krippenkinder die Möglichkeit haben, einen Teil der Betreuungszeit von 7.30 Uhr bis max. 14.30 Uhr in Räumen  zu verbringen. Die Räume sollten im Wald, in der Nähe des Kindergarten-Bauwagens sein, und somit war klar: Die Krippe sollte nach Möglichkeit auf dem Gelände des ehemaligen „Predigerseminars“ in der Ahe unterbracht werden. Da die Idee auch bei Frau Wendland-Park von den Rotenburger Werken auf fruchtbaren Boden fiel,  konnte dort eine großzügig bemessene Wohnung vom Verein für die Krippe gemietet werden. Für Renovierung, Umbau und Ausstattung gab es Geld vom Land, und die Betriebserlaubnis kam recht bald aus Lüneburg.

Die Ausstattung
Die Räume wurden unter großem Einsatz vieler Handwerker und dank der Koordination von Andreas Ristau, Leiter Bauwesen bei den Rotenburger Werken, in kurzer Zeit nach aktuellen Erkenntnissen der Krippenpädagogik freundlich und gemütlich gestaltet.

Die Pädagogik
Der Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit ist seit Eröffnung im Herbst 2008, wie beim Naturkindergarten, die Naturpädagogik. Den Kindern wird so lange und häufig wie möglich die Möglichkeit geboten, die die Krippe umgebende Natur zu entdecken. Dazu sind keine weiten Wege zurückzulegen, sondern nur die Türen zu öffnen, da die Krippe idealerweise im Wald gelegen ist.

Unter der Leitung von Isgard Kinzner bietet die Krippe Platz für zehn Kinder im Alter von ein bis drei Jahren, die spielen, entdecken, essen, matschen, sich ausprobieren, schlafen und sich frei entfalten können.



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