Naturkindergarten

31. Mai 2010

Der Verein besteht seit August 1997 und betreibt seitdem einen Naturkindergarten „ohne Dach und Wände“. Wesentliches Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern ein intensives Verhältnis zur Natur zu vermitteln – sowohl auf spielerische Weise als auch durch Vermittlung von Wissen über die Natur. Erreicht wird das u.a. dadurch, dass die Kinder zu allen Jahreszeiten und bei jeder Wetterlage draußen sind.

Wo ist der Kindergarten?
Das staatliche Forstamt hat dem Kindergarten ein ausgedehntes Waldgebiet in der Ahe zur Verfügung gestellt. Dort steht ein umgebauter Bauwagen, in dem sich die Kinder – wenn nötig – kurzfristig aufhalten können. Bei Sturm gibt es eine Ausweichunterkunft im Schützen­haus.

Von wann und bis wann werden die Kinder betreut?
Die Kinder werden von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr draußen betreut. Über diese Kernzeit hinaus bieten wir täglich als einer der ersten Naturkindergärten eine verlängerte Öffnungszeit bis 14.35 Uhr in unserem Krippengebäude an. Dort können die Kinder auch zu Mittag essen und werden weiter pädagogisch betreut. Die Ferienzeiten liegen innerhalb der Schulferien.

Wie groß ist die Gruppe?
Die Gruppe umfasst höchstens 15 Kinder. Dadurch ist eine individuelle Betreuung der Kinder möglich.

Wer betreut die Gruppe?
Die Gruppe wird von zwei naturerfahrenen pädagogischen Fachkräften betreut und häufig von Praktikanten/Innen begleitet.

Welche Risiken bestehen für die Kinder im Wald?
Bei korrekter Bekleidung und dem Vorhandensein von trockener Ersatzkleidung besteht keine erhöhte Gefahr von Erkältungen oder anderen witterungsbedingten Krankheiten. Ganz im Gegenteil! Sowohl das Immunsystem der Kinder als auch ihre körperliche und geistige Ausgeglichenheit werden nachweislich gefördert und gestärkt. Zeckenbefall kann durch Bakterien-Infektion zu Borreliose führen. Die Eltern müssen daher ihre Kinder auf Zeckenbefall kontrollieren. Eine eventuelle Borreliose ist mit Antibiotika gut zu bekämpfen. Durch verschiedene Hygienemaßnahmen wird ein Befall durch den Fuchsbandwurm so weit wie möglich verhindert.

Verletzungen kommen beim Spielen im Naturkindergarten erfahrungsgemäß weitaus seltener vor als im üblichen Kindergarten. Erste-Hilfe-Ausstattung und ein Mobiltelefon sind aber selbstverständlich für alle Fälle vorhanden.

Was sind die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Kindes?
Es gelten die üblichen Anforderungen für die Kindergartenaufnahme eines Kindes, die im Landkreis Rotenburg für alle Kindergärten gelten. Weiterhin muss jedoch mindestens ein Elternteil aktives Mitglied des Vereins für Natur­pädagogik Rotenburg e.V. sein.

Wie hoch ist der Beitrag?
Die Kindergartenbeiträge werden in Anlehnung an die Sätze der Rotenburger Kindergärten festgesetzt. Darüber hinaus ist ein Mitgliedsbeitrag von mindestens 4,- EUR pro Monat an den Verein zu entrichten. Außerdem ist ein gewisses Maß an Elternmitarbeit im Verein notwendig.

Wer finanziert den Kindergarten? Der Kindergarten ist eine Einrichtung des Vereins für Naturpädagogik Rotenburg e.V. Dieser besteht als Elterninitiative und finanziert sich aus Elternbeiträgen, Spenden und Zuschüssen.  

 

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